Budapest (Mo.) - Amaury Sport Organisation verkündigt die Mitteleuropa-Rallye. Die diesjährige Rallye Dakar wird als erstes Rennen einer „Dakar Serie”, vom 20. bis 26. April durch Ungarn und Rumänien führen. Die technische und administrative Überprüfung der Teilnehmer soll am 19. April in Budapest stattfinden.
Die Mitteleuropa-Rallye bedeutet eine besonders komplexen und technisch kniffligen Route. Fast die hälfte der 3000 km langen Strecke fährt durch faszinierenden Stätte.
Nennungen ab 11. Februar möglich. A.S.O. hat für diesen Plan bereits die Zustimmung der großen Teams eingeholt. Demnach haben BMW, Mitsubishi, Volkswagen, Schlesser und KTM bereits Zustimmung signalisiert. Die Veranstaltung soll die Entwicklung symbolisieren, die A.S.O. im Sport erreichen will.
Diese Rallye wird die erste sein, die unter dem neuen Markennamen „Dakar Serie” veranstaltet wird. Die Mitteleuropa-Rallye wird unter dem Zertifikat der Dakar-Serie ausgetragen, das nur an Rallyes mit allerhöchsten Standards (strengen Sicherheitsvorschriften, starken Teilnahme, erhöhten Medienaufmerksamkeit) vergeben werden soll, wie beim legendären Dakar. Über die Kriterien entscheidet die A.S.O.
Natürlich wird diese Mitteleuropa-Rallye, wie sie offiziell genannt wird, bei weitem nicht an die Faszination der ursprünglich geplanten Dakar-Wüstenfahrt herankommen, aber zumindest kann den frustrierten Dakar-Teilnehmern und deren Sponsoren ein Ersatz geboten werden.
Die A.S.O. hat die ursprünglich erst für 2009 geplante Serie nach dem spektakulären Ausfall der Dakar im Januar wegen Terrordrohungen um ein Jahr vorgezogen. Diese Mitteleuropa-Rallye ist ein Meilenstein in der Reihe von Veranstaltungen geplant nebem „Dakar”. Der „Dakar” für 2009 wird in den kommenden Wochen verkündigt.
Die Mitteleuropa-Rallye ist ein off-road Wettbewerb für Motoristen, Quad-, Auto- und Lasterfahrer. Wie jeder Wettbewerb der „Dakar-Serie”, hat auch dieser die Privilege um die Elite des Sports zu bewirten, genauso, wie diejenigen Amateure, die für eine solchartige Erprobung bereit stehen.
7 Tage Wettstreit:
Nach einem kurzen Aufenthalt in Budapest - die Gruppen werden am 19. April technisch und administrativ verifiziert, dann gibt es einen Aufmarsch der Teilnehmer am folgenden Tag - fahren die Wettbewerber nach Rumänien, wo sich die erste Etappe der Route gestaltet.
Das Programm des Wettbewerbs ist hart: die Rennzeit der Teilnehmer soll jeden Tag über die Strecken von 60-170 km, ein- oder zweimal gemessen werden. In Rumänien ist es die technische Eignung, die in den Tälern und auf Serpentinenstraßen geprüft wird. Wälder und Tiefebenen in Ungarn verlangen gutes Navigationsgefühl. Andere Strecken fordern ein Tempo mit Maximalgeschwindigkeit.
Die Renner sind im Finisch, nach 3000 km - wovon über 1500 die Zeit gemessen wird - zu einer Gala eingeladen.